Die Ausstellung beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Raum. Acht Künstler*innen – Absalon, Shannon Bool, Heidi Bucher, Eileen Gray, Do Ho Suh, Mary Mattingly, Tracey Snelling, Francesca Woodman – präsentieren Werke, die die wechselseitige Beeinflussung von Individuen und ihrer gebauten Umgebung thematisieren.
Die szenografische Gestaltung der Ausstellung zielte darauf ab, die vielfältigen künstlerischen Positionen in einen offenen Raumkontext zu integrieren, der Ein- und Durchblicke ermöglicht und die Bezüge zwischen den Werken verdeutlicht. Eine leichte, hängende Wandstruktur, gesichert durch filigrane Betongewichte, schafft eine flexible Architektur, die den Besucher*innen einen fließenden Rundgang ermöglicht. Diese Gestaltung tritt bewusst hinter die Aussagen der Kunstwerke zurück und unterstützt deren individuelle Ausdruckskraft.
Die Ausstellung verdeutlicht, wie Räume als "dritte Haut" des Menschen fungieren und unser Leben beeinflussen. Sie lädt dazu ein, die vielfältigen Verflechtungen von Mensch und Raum zu erkunden und die eigene Beziehung zur gebauten Umgebung zu reflektieren.
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