Für die Ausstellung „Sprache / Text / Bild“ wurde eine szenografische Struktur entwickelt, die die inhaltliche Dreiteilung des Themas räumlich erlebbar macht. Der gesamte Ausstellungsraum folgt einem dreieckigen Grundkonzept: Wandhöhen verlaufen in einer umlaufenden Neigung, Ecken und Übergänge sind als markante dreieckige Elemente ausgebildet. Diese formale Übersetzung betont das Zusammenspiel der drei zentralen Ausdrucksformen – Sprache, Text und Bild – als miteinander verbundene, aber auch gegeneinander abgrenzbare Ebenen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Fragen nach Sichtbarkeit, Teilhabe und den gesellschaftlichen Mechanismen sprachlicher und visueller Ausgrenzung. Wer darf sprechen, wer wird gesehen – und wer nicht? Und wie gehen marginalisierte Gruppen mit diesen Zuschreibungen um?
Künstler*innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, National AIDS Memorial Quilt, Gordon Parks, Markus Vater, Gillian Wearing
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