Die Ausstellung zeigt künstlerische Positionen, die die vielfältigen Vernetzungen in unserer Welt visualisieren. Inspiriert von pflanzlichen Strukturen stellen die Werke Zusammenhänge zwischen sozialen, ökologischen und kulturellen Phänomenen dar und fragen nach dem „missing link“ zwischen Mensch und Natur.
Die szenografische Gestaltung überträgt das Ausstellungskonzept von Olesja Nein in einen architektonisch erfahrbaren Raum: Ein abstrahierter Wald mit meandrierenden Wegen strukturiert die Ausstellung als ein begehbares Netzwerk. Durch gezielte Durchblicke und Übergänge werden thematische Bezüge zwischen den Werken sichtbar– analog zu natürlichen Wachstums- und Kommunikationsprozessen. So wird die Szenografie selbst zur Metapher für Verwurzelung und Verzweigung – ein räumliches Gefüge, das Orientierung gibt, Verbindungen schafft und die Besucher*innen zum Nachdenken über ihr Verhältnis zur natürlichen Umwelt anregt.
Künstler*innen: Olga Grotova, Karoline Hjorth & Riitta Ikonen, Krištof Kintera, Jenny Michel, Diana Scherer, Doug & Mike Starn
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